Die Grundlage für einen langfristig erfolgreichen Ackerbau bilden gesunde und fruchtbare Böden. Die Fruchtbarkeit der Böden ist zum einen durch ihre natürliche Beschaffenheit und Zusammensetzung vorgegeben, kann aber auch durch eine nachhaltige Bewirtschaftung erhalten und gesteigert werden. Seit zwei Jahrzehnten setzen wir deshalb auf eine konservierende, pfluglose Bewirtschaftungsweise. Zudem führen wir durch organische und mineralische Düngung stets die durch die Ernteabfuhr entzogenen Nährstoffe zurück.

Mit der Kombination aus tiefer Bodenbearbeitung, ohne den Boden im Ganzen zu wenden (Pflugeinsatz) und regelmäßiger organische Düngung, konnten wir den Humusgehalt und die Regenwurmdichte in unseren Böden schon deutlich erhöhen.

Ebenso kalken wir unsere Flächen in regelmäßigen Abständen, um den in unserer Region oft zu niedrigen pH-Wert zu erhöhen, sodass das Wurzelwachstum der Pflanzen und die Nährstoffverfügbarkeit im Boden gesteigert werden.

Wir setzen auf eine ausgewogene Fruchtfolge mit Raps, Weizen, Wintergerste und den Leguminosen. Der Winterraps hat aufgrund seiner starken Durchwurzelung einen hohen Vorfruchtwert für unser Getreide.

Ergänzend bauen wir nun auch vermehrt Leguminosen wie Ackerbohnen und Futtererbsen an, die wir im betriebseigenen Kreislauf wieder als Futterkomponenten einsetzen können.